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Rückendeckung für die Führung der Jungen Liste

Höchstadts Freie Wähler stehen zu 100 Prozent hinter ihrer Führung – Riege verstärkt

HÖCHSTADT (ez) – Deutlicher kann ein Stimmungstest nicht ausfallen. Turnusgemäß stand bei der Jungen Liste Höchstadt am vergangenen Wochenende die Neuwahl der Vorstandschaft auf dem Programm. Dabei statteten die Höchstadter Freien Wähler das Führungsteam um Axel Rogner mit hundertprozentiger Zustimmung aus. Neue Gesichter in der Vorstandschaft gibt es trotzdem – hier stellt man sich durch gezielte Personalpolitik auf künftige Herausforderungen ein.

Seit 25 Jahren existiert in Höchstadt die Junge Liste. Fast ebenso lange gehören Mitglieder der hiesigen Freien Wähler dem Stadtrat an. Seit der letzten Wahl ist man dort mit stattlichen elf Mandaten vertreten und stellt bereits seit 19 Jahren mit Gerald Brehm den Bürgermeister. Die Politik der Jungen Liste scheint anzukommen, was den Vorsitzenden nicht überrascht. „Schließlich orientieren wir uns nicht an einer Ideologie. Bei uns steht der Bürger im Mittelpunkt“, erläutert Axel Rogner das Konzept. Dem trug man am vergangenen Samstag mit einer Klausurtagung im Höchstadter Restaurant Aischblick Rechnung, zu der alle Mitglieder eingeladen waren. „Wir entscheiden nicht am grünen Tisch, sondern beteiligen die Menschen. Deshalb verlangt die Junge Liste von ihren Mitgliedern auch keinen festen Beitrag – jeder gibt, was er kann. „So sorgen wir dafür, dass sich jeder einbringen kann“. Ein Angebot, von dem reger Gebrauch gemacht wird – wie der gut gefüllte Veranstaltungssaal am Samstagvormittag belegte. In reger Diskussion erörterte man einen bunten Strauß an aktuellen kommunalpolitischen Themen. Eine behutsame Umsetzung der Energiewende in der Region kam dabei ebenso zur Sprache wie die Herausforderungen durch eine stetig steigende Zahl an Asylbewerbern. „Unser Ziel muss es sein, weiterhin aktiv selbst steuern zu können. Denn wir finden bessere Lösungen als irgendwelche Dritte“, betonte Bürgermeister Gerald Brehm.

Gleiches gilt, da war man sich bei der Jungen Liste einig, auch für die Stadtentwicklung. Hier wurden die Vor- und Nachteile des geplanten Einkaufszentrums Ost rege diskutiert. „Kunden sind heute mobil“, betonte Axel Rogner. „Wenn man nicht bietet, was gesucht wird, dann Sitzen die Leute im Auto und fahren weg. Deshalb müssen wir die Chance nutzen und die Attraktivität Höchstadts steigern“. Von der erhörten Kundenfrequenz erhofft man sich bei der Jungen Liste dann auch eine Belebung der Innenstadt. Für diese und weitere Zukunftsfragen braucht es – da waren sich die Mitglieder einig – kompetente Köpfe, die mit Sachverstand tragfähige Lösungen entwickeln können. Deshalb beschloss man in der sich an die Klausur anschließende Jahreshauptversammlung einstimmig, den JL-Vorstand um einen dritten stellvertretenden Vorsitzenden sowie drei zusätzliche Beisitzer aufzustocken. „Das gibt uns die Power, ein fortschrittliches und lebendiges Höchstadt zu gestalten“, betonte Axel Rogner – die wie alle anderen zur Wiederwahl angetretenen Funktionsträger ohne Gegenstimme im Amt bestätigt wurde. Als neuer Stellvertreter neben Andrea Krapf und Marcus Schmidt steht ihm dabei künftig Johannes Denzler zur Seite. Er soll die Sicht der Jugend in den Diskurs einbringen und als Bindeglied zu den Jungen Freien Wählern – der Jugendorganisation der Partei – dienen. Als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit neu im Vorstand ist zudem Christian Enz, der gleichzeitig überregionale Erfahrung in den Bereichen Standortentwicklung und regionale Wirtschaftskreisläufe einbringen kann. Für die Finanzen zeichnet weiterhin Margarete Ulbirch verantwortlich, Schriftführerin bleibt Susanne Hocke. Als Beisitzer gehören dem künftigen JL-Vorstand Irene Häusler, Reinhard Grasse, Peter Lorz, Johannes Riegler, Jochen Tohol und Miriam Wellein an. Komplettiert wird das Gremium, dem Bürgermeister Gerald Brehm, Fraktionschef Michael Ulbrich und Anna-Carina Häusler als Vorsitzende der Jungen Freien Wähler kraft Amtes angehören, durch die beiden Kassenprüfer Jeanette Exner und Lorenz Niklas.

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