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Programmatische Weihnachtsfeier

Höchstadter Junge Liste beendet kommunalpolitisches Jahr 2015

HÖCHSTADT (ez) – Im Vereinslokal der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach beendete die Höchstadter Junge Liste (JL) ihr Vereinsjahr. Stadtratsfraktion und Vorstand hatten zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier geladen. Bürgermeister Gerald Brehm dankte für die Unterstützung bei städtischen Großprojekten, JL-Vorsitzender Axel Rogner legte einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. Beide ernteten deutlichen Applaus, bevor man den Abend bei gemeinsam gesungnen Weihnachtsliedern ausklingen ließ.

»Die Junge Liste ist in über 25 Jahren zu einer starken politischen Kraft gewachsen«, betonte Gerald Brehm. Besonders dankbar, so der Höchstadter Rathauschef in seiner Ansprache, sei er dafür, dass seinige Gruppierung als Statthalter der Freie Wähler-Bundesvereinigung immer noch wachse. »Viele Parteien stagnieren oder schrumpfen. Unsere Mitgliederzahl steigt dagegen stetig«. Für Brehm erste Früchte der behutsam vorangetriebenen personellen Verjüngung. »Wir nehmen verstärkt die Jugend in die Pflicht. Das schafft zeitliche Freiräume und bringt neue Ideen«. Zudem, so das Stadtoberhaupt, profitiere die Junge Liste von ihrer transparenten Politik. »Wir verfolgen seit Jahren eine klare Linie zum Wohle aller. Das merken die Bürger und geben positive Rückmeldung – wie zuletzt bei den Bürgerversammlungen«. Positionen, die auch der im Oktober mit hundertprozentiger Zustimmung im Amt bestätigte JL-Vorsitzende und Kreisrat Axel Rogner unterstrich. »Sonst wäre es niemals möglich innerhalb von vier Wochen über 5.000 Unterschriften zu sammeln. Wir haben das für unser Bürgerbegehen gegen die StuB geschafft«, betonte Rogner. »Damit haben wir dem Bürger viel Geld gespart«.

    Politik ist, auch dies wurde an der Weihnachtsfeier der Jungen Liste deutlich, für Mitglieder und Funktionäre nicht alles. Wie in einem unpolitischen Verein schreiben die Höchstadter Freien Wähler Geselligkeit groß. Eine Tatsache, die Axel Rogner in seinem kompakten Tätigkeitsbericht anschaulich machte. Beteiligungen an der Höchstadter Kerwa und dem Altstadtfest fanden sich darin ebenso wie ein Oktoberfestbesuch. »Knapp 100 Freunde unserer Gruppierung haben sich diesmal mit Irene Häusler auf den Weg nach München gemacht«, so der Vorsitzende. »Auch haben unsere regelmäßigen, öffentlichen Fraktionssitzungen inzwischen regen Zulauf. Wir können also zu Recht optimistisch in die Zukunft schauen«.

    Auch die Weihnachtsfeier der Jungen Liste selbst war gut besucht – kein Stuhl im Schwarzenbacher Feuerwehr-Heim war leer geblieben. Ein großes Publikum für Martin Oberle (Trompete) und Alisa Rogner (Gitarre), die für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten. Beide ernteten für ihren Einsatz großen Applaus – und wurden bei bekannten Weihnachtsliedern wie »Oh Tannenbaum« oder »Alle Jahre wieder« stimmkräftig unterstützt. Andächtig still war es dagegen, als Margarete Ulbrich mit zwei Weihnachtsgeschichten auf die nahenden Festtage einstimmte – bevor von Stadtrat Josef Bessler gestiftetes Wildbret den kommunalpolitischen Jahresausklang wohltuend abrundete.

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