Freie WählerFW Kreis

Kreis-Kandidaten im Bezirk erfolgreich

Dr. Martin Oberle und Christian Enz erhalten gute Listenplätze

HÖCHSTADT/REDNITZHEMBACH – Erfolgreich verlief die Delegiertenversammlung der Freien Wähler Mittelfranken aus Sicht der Kreisvereinigung Erlangen-Höchstadt. Sowohl für das Rennen um den Bezirkstag als auch für den Landtag erhielten die regionalen Kandidaten aussichtsreiche Platzierungen. Für die Kreisvorsitzende Irene Häusler ein Beleg der gestaltenden Kraft, die vom Norden der Metropolregion ausgehe.

Es war ein deutliches Zeichen. Ohne Gegenstimmen wurden im November Dr. Martin Oberle für den Bezirk und Christian Enz für den Landtag als Direktkandidaten nominiert. „Bei der Aufstellung einer Liste geht es jedoch nicht nur um die Qualitäten eines Kandidaten. Auch Aspekte wie Regionalität, Alter, Geschlecht und beruflicher Werdegang müssen berücksichtigt werden um dem Wähler insgesamt ein solides Angebot zu machen“, erläuterte der FW-Bezirksvorsitzende Walter Schnell zu Beginn der Delegiertenversammlung am Montagabend in Rednitzhembach. Anders als bei der Bundestagswahl im letzten Jahr stehen die Chancen der Freien Wähler für den erneuten Einzug in Bezirks- und Landtag gut. Deshalb gab es auch zahlreiche Bewerber um die vorderen Listenplätze. Dennoch konnten sich die Kandidaten aus dem Landkreis gut positionieren.

In Abwesenheit, da beruflich in Berlin auf der Grünen Woche aktiv, wurde Martin Oberle (Höchstadt) für Platz 3 auf der Bezirkstagsliste nominiert. Zumindest zu sehen war er für die Delegierten dennoch. Mittels Beamer wurde seine Visitenkarte auf Leinwand geworfen. Die persönliche Vorstellung übernahm Kreistagskollege Steffen Schmidt und führte das enorme Engagement bei der letzten Landratswahl ins Feld. Ebenso die enorme kulturelle Expertise und sein Einsatz für die Karpfenteichwirtschaft als kulturelles Erbe der fränkischen Heimat. „Außerdem ist Martin Oberle überall präsent und nah an den Bürgern. Für viele gilt er sogar als Karpfen-Papst“. Unterstützt wird er im Wahlkampf von Markus Saft. Der Kalchreuther Nachwuchspolitiker rangiert auf Platz 17.

Spannend auch die Entscheidung um die Listenplätze zur Landtagswahl. Mit Gabi Schmidt (Voggendorf) kommt hier bereits eine Landtagsabgeordnete aus dem Aischgrund. „Da war es natürlich nicht einfach, die anderen Kreisvereinigungen zu überzeugen Christian Enz als zweiten Mann gut zu platzieren“, berichtet Axel Rogner. Als stellvertretender Bezirksvorsitzender war der Höchstadter Kreisrat selbst eng in die Erarbeitung der Liste eingebunden. Doch konnte Christian Enz besondere Verdienste um die Partei in die Waagschale werfen. „Er kandidierte bei der Bundestagswahl und erzielte im schwierigen großstädtischen Bereich ein hervorragendes Ergebnis. Dabei hat er großes Engagement gezeigt und sogar einen Auftritt im ZDV bekommen“, so Schmidt – der als Bezirksgeschäftsführer durch die Listenaufstellung führte. Außerdem zählt er mit 38 Jahren zu den jüngeren Kandidaten. „Das zeigt sich auch an meiner Politik. Bei mir steht ein Handeln im Fokus, das nicht zu Lasten kommender Generationen geht.“ Konkret fordert er deshalb die Abschaffung unbegründet befristeter Arbeitsverträge, eine Reform der Lehrerbesoldung und medizinisch gute Versorgung auch auf dem Land. „Als Bankkaufmann ist es mir wichtig, dass alles auch bezahlt werden kann“, sagt Enz. „Deshalb führt der Weg mit mir zu einer ehrlichen Steuerreform“. Ein im Vergleich zu manchem anderen Freien Wähler sehr konkretes Programm – das seine Wirkung bei den Delegierten nicht verfehlte. Mit großer Zustimmung setzten sie Christian Enz auf Platz 6 der Landtagsliste. Dort wird er begleitet von Michael Schöllkopf. Der Eckentaler rundet die Liste auf Platz 18 für den Kreis ab. Ein Ergebnis, mit dem sich Irene Häusler sehr zufrieden zeigte. „Mit dem dritten Platz von Martin Oberle und Rang 6 für Christian Enz haben wir eine hervorragende Ausgangssituation“, betont die Kreisvorsitzende. „Beide Kandidaten haben die volle Unterstützung aller Ortsverbände. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir bei der Vergabe der Sitze ein ordentliches Wort mitzureden haben“.

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