FW Kreis

Freie Wähler wollen Verantwortung übernehmen

Jahreshauptversammlung zeigt Entschlossenheit

ADELSDORF – Fünf Tage vor der Wahl trafen sich die Freien Wähler aus dem Kreis Erlangen-Höchstadt zur Jahreshauptversammlung. Dabei unterstrich die Gruppierung ihren Willen, Verantwortung zu übernehmen, für alle politischen Ebenen. Dies ließen die Vorstandswahlen zur Nebensache werden.

„Wir sind im Landkreis die gestaltende Kraft“, rief Gerald Brehm den Besuchern der Jahreshauptversammlung im Adelsdorfer Drei-Kronen-Saal zu. Die Bürger, so der Höchstadter Bürgermeister und Sprecher der Kreistagsfraktion, vertrauten seiner Gruppierung. Dies führte Brehm auf die Bodenständigkeit seiner Partei zurück. „Teure Prestigeprojekte wie die StuB oder eine teure Fassade am Landratsamt waren mit uns nicht zu machen“. Diesen Rückenwind wolle man nun bei den 2020 anstehenden Kommunalwahlen nutzen – um die Freien Wähler auf Kreisebene und in möglichst vielen Räten in Regierungsverantwortung zu bringen – betonte Irene Häusler. Ein wichtiger Schritt dazu, so die FW-Kreisvorsitzende, sei Kontinuität. Deshalb empfahl sie für die turnusgemäß anstehenden Vorstandswahlen eine Bestätigung aller Amtsträger. Diese erfolgte dann einstimmig. Damit steht Irene Häusler gemeinsam mit den Stellvertretern Patrick Prell (Röttenbach), Erich Biermann (Heßdorf) und Michael Schölkopf (Eckental) weiterhin an der Spitze. Komplettiert wird der Reigen von Tim Scheppe (Adelsdorf), der auf Günter Brehm folgt – der seinen Sitz im Vorstand aus Altersgründen abgab. Schatzmeister bleibt Axel Rogner (Höchstadt), der von Karin Semrau und Jochen Kirsch geprüft wird. Markus Saft (Kalchreuth) komplettiert die FW-Kreisvorstand weiterhin als Schriftführer. Auf Bezirksebene vertreten wird der Kreis darüber hinaus von den ebenfalls einstimmig gewählten Delegierten Christian Enz, Gerrit Hoppe, Regina Dukart, Susanne Hocke, Andrea Krapf, Regina Bruckmann, Karsten Fischkal, Günter Brehm und Stefan Mächtel.

Um für die anstehenden Kommunalwahlen eine gute Ausgangsposition zu haben, hoffen die Freien Wähler auf überregionalen Rückenwind. „Wir hoffen, mit Christian Enz und Dr. Martin Oberle künftig auch einen Landtagsabgeordneten und einen Bezirksrat in unseren Reihen zu haben“, betont Häusler. Optimistisch zeigen sich auch die Kandidaten selbst. „Die CSU hat mit ihrer Mehrheit im Bezirkstag die Verantwortung für Fehler zu übernehmen – insbesondere bei den zweifelhaften Vorgängen im Bezirkskrankenhaus“, fordert Oberle. Viele Gespräche in den letzten Wochen hätten ihm gezeigt, dass die Menschen Konsequenzen ziehen und Protest wählen wollen.

Auch Landtagskandidat Christian Enz ist von einem guten Abschneiden seiner Partei überzeugt. „Per Hirtenbrief hat Hubert Aiwanger gefordert, dass wir um jede Stimme kämpfen. Er kann sich auf Erlangen-Höchstadt verlassen. Wir sind bis Samstag, 23.59 Uhr, auf der Straße, bei den Menschen“, erklärte Enz. Dabei, so der Landtagskandidat gelte es vor allem eines. „Die Wähler müssen erfahren, dass Angst und Enttäuschung schlechte Ratgeber sind“. Stimmen an extreme Parteien, so Enz, würden die CSU nicht schmerzen. „Die werden nach der Wahl nämlich am Rand liegen gelassen. Jede Stimme für die Freien Wähler tut dagegen richtig weh. Denn ob als Koalitionspartner oder in der Opposition, je stärker wir sind, desto besser können wir Söder und Co zur Ordnung rufen“. Positionen, die bei der Basis ankommen. Immer wieder wurde der Landtagskandidat durch Applaus unterbrochen. „Letztlich stehen wir für die normalen Menschen, die brav Steuern zahlen und ihre Ruhe haben wollen“, erklärt Irene Häusler. Die wollen wir mit besonnener Sachpolitik überzeugen – und das machen unsere vier Kandidaten, neben Christian Enz und Dr. Martin Oberle werben mit Michael Schölkopf und Markus Saft auch zwei Listenkandidaten um die Zweitstimme, hervorragend.

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