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Beeindruckende Bilanz

Neujahrsempfang unterstreicht Erfolge der Stadt

 

Längst ist er gelebte Tradition – der große Neujahrsempfang der Stadt Höchstadt in der Aischtalhalle. Vielerorts als elitäre Veranstaltung konzipiert, bietet der gemeinsame Jahresauftakt in Höchstadt imn Gegensatz dazu Raum für Begegnung aller Bürger. Ein Konzept, das ankommt – wie voll besetzte Ränge einmal mehr unter Beweis stellten. Auch die Junge Liste war mit zahlreichen Mitgliedern dabei.

Nach einem durch die Stadtkapelle perfekt gestalteten, musikalischen Auftakt schlug Bürgermeister Gerald Brehm (Junge Liste) zunächst nachdenkliche Töne an. „In der Politik bewegt sich einiges. Und das gibt uns Grund zur Sorge“, formulierte Brehm – und sprach damit vielen Menschen aus der Seele. „Wir sind gezwungen unser Verhältnis gegenüber den USA, Russland und Großbritannien zu überdenken. Wir müssen uns fragen welche Entwicklung China weiterhin macht, und welche Auswirkungen das auf uns hat. Wir müssen erkennen, dass die Flüchtlingswelle nicht abebbt und das uns der spürbare Klimawandel immer stärker trifft“. Herausforderungen, die sich – so Gerald Brehm – nur gemeinsam meistern ließen. Eine Erkenntnis, so der Bürgermeister, die nicht neu sei. „Schon Humboldt stellte fest, dass es die Verbindungen zwischen Menschen sind, die dem Leben einen Sinn geben“.

Höchstadt ist lebenswert

Um so positiver ist es zu sehen, dass das Miteinander in Höchstadt großgeschrieben wird. „Egal ob Altstadtfest, Kulturfeuerwerk oder Vereinsleben – wir haben Bürgerinnen und Bürger, die sich bewegen lassen“. Dies kommt freilich nicht von ungefähr. Vielmehr sorgen Stadtoberhaupt und Verwaltung – aktiv unterstützt durch die Stadtratsfraktion der Jungen Liste – seit gut 20 Jahren für beste Rahmenbedingungen. Durch geschicktes Handeln konnten alle wichtigen Schularten am Ort gehalten werden, es existiert eine umfassende medizinische Versorgung. „Und die soziale Betreuung erfolgt in einer Vielfalt um die uns andere, weit größere Kommunen beneiden“, betont Brehm. Gleiches trifft auch auf das kulturelle Leben sowie den Sport zu.

All dies müsse freilich unterhalten werden. Deshalb ist, darauf machte Brehm in seiner Ansprache aufmerksam, eine weitere Stadtentwicklung unverzichtbar. „Die ist nur möglich, wenn wir jungen Familien eine Heimat bieten können“, stellt der Bürgermeister klar. „Wer vor 30 Jahren gebaut hat, muss sich dran erinnern, dass sein Grundstück zuvor auch reine Natur war“, sagte Brehm im Hinblick auf Kritik an der Bereitstellung bezahlbarer Bauplätze.

Zu seiner Meinung stehen

Um die Lebensqualität in Höchstadt nachhaltig auf dem derzeitigen Niveau zu halten, sind Arbeitsplätze und Gewerbesteuerzahler unverzichtbar. „Deshalb war es richtig, dass seit 30 Jahren gewollte Gewerbegebiet zu bauen – und nicht zum Naturschutzgebiet zu machen“, betont Brehm. Dies sei auch den meisten Stadträten aller Fraktionen bewusst. „Wenn man in der Öffentlichkeit aber nicht zu seiner Meinung steht – und eine andere Position einnimmt, als in der nicht-öffentlichen Sitzung, dann blutet die Demokratie aus“, mahnt Brehm.

Ehrung der Höchstadt Alligators
Martin Grau wird nach Erfurt verabschiedet
Irische Musik sorgt bei Dagmar Wennmachers Ehrung vor besonderes Flair

    Dass die Stadtspitze in den letzten Jahren einiges richtig gemacht hat, belegt die anschließende Ehrung sportlicher Leistungen und bürgerschaftlichen Engagements. Dies unterstrichen auch die Vertreter der unterschiedlichen Gruppierungen. „Wir wären nicht so erfolgreich, würde die Stadt nicht hinter ihren Sportlern stehen“, bemerkt Klaus Kürzdörfer, 1. Vorsitzender des LSC Höchstadt/Aisch. Gleiches betont Werner Soßna vom Kickboxclub Höchstadt – und freut sich, dass die unterschiedlichen sportlichen Erfolge von der Stadt ins Rampenlicht gestellt werden.

    Die Nordbayerischen Nachrichten würdigten die zahlreichen Geehrten der Stadt Höchstadt mit einem Artikel am 14.01.2019. Diesen finden Sie hier:

    Ehrenspange für Dagmar Wennmacher

     

    Neben Bürgermeister und Stadtratsfraktion gratuliert die gesamte Junge Liste den ausgezeichneten Sportlern und aktiven Bürgern – allen voran Dagmar Wennmacher. Sie erhielt für ihre Jahrzehnte langen Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Castlebar die Ehrenspange der Stadt Höchstadt. Außerdem danken wir allen anderen Ehrenamtlichen, die Höchstadt zu einem so lebenswerten Ort machen. „Wer unzufrieden sein will, muss wirklich das Haar in der Suppe suchen“, sagt Gerald Brehm – zu Recht. „Damit das so bleibt, versichere ich, auch weiterhin mit ganzer Kraft für meine Heimatstadt zu arbeiten“, verspricht der Bürgermeister.

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