Verein

Straßennamen im Praxis-Test

Konsequente Stadtentwicklung macht Höchstadt zu einem florierenden Mittelzentrum. Mit dem Wachstum eng verbunden ist die Ausweisung neuer Straßen. In der letzten offenen Fraktionssitzung, die diesmal im Restaurant Aischblick stattfand, beschäftigten sich Stadträte und Mitglieder der Jungen Liste deshalb mit der Benennung eines Weges im Umgriff des Areals Aischparkcenters. Dieser, so ist einer Vorlage der Stadtverwaltung zu entnehmen, könnte künftig die Adresse „Am Leitengraben“ tragen.

Wäre dies eine optimale Lösung?

JL-Stadtrat Wolfgang Pflügner regte jedoch an, diese Idee noch einmal zu überdenken. „Wozu braucht es das ‚Am‘? Leitengraben alleine würde auch genügen“. Für Axel Rogner eine berechtigte Frage. „Immer wenn ich eine solche Adresse in Navi eingebe, rege ich mich auf“, so der JL-Vorsitzende. „Manchmal muss man das ‚Am‘ mit eingeben, manchmal nicht. Das kostet Zeit und Neven“.

Den Zusatz einfach wegzulassen, ist wiederum für Michael Ulbrich keine Option. „Dies wäre sprachlich nicht korrekt“. Eine Sicht, die auch von den Besuchern der monatlich stattfindenden, offenen Fraktionssitzung geteilt wurde. „Wenn man es genau nimmt, dann ist da auch gar kein Graben“, gab Irene Häusler zu bedenken. „Nennen wir es doch einfach Leitenstraße“, schlug die 3. Bürgermeisterin vor. Ein Kompromiss, für den es Zustimmung gab. „Aber ist es richtig, ausgerechnet so ein kleines Ding Straße zu nennen?“, gab Michael Ulbrich zu bedenken – weshalb in Folge zahlreiche Namensänderungen auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft wurden. Am Ende regten die Sitzungsteilnehmer an, die Fraktion prüfen zu lassen, ob eine Taufe auf „Leitenweg“ möglich sei.

Tags

Related Articles

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Check Also

Close
Back to top button